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Linde - Sasu (87. Ngono), Ok, Meyer, Stoll (89. Wefers) -
Büyükkelek (52. Aziz), Taher - Osei-Wusu (90+5. Schepp),
Neuss (76. Weiákirchen), Sarfowaa - Witt
(Trainer: Sasa) |
Mehler-Zenelaj - J. Krings (66. Reising), Pieters,
Blume - Deutmann - Lürkens (90+5. Nakaten),
Winkens (69. Emunds), Steins, Krug (83. Ridt) -
Birmanns (46. Dolezal), Geulen
(Trainer: M. Krings) |





Durch die überraschende Niederlage von Ritzerfeld gegen Merkstein am
Pfingstmontag hatte unsere Zweite bei vier Punkten Vorsprung bereits am
vorletzten Spieltag die Chance, den Aufstieg in die Kreisliga A perfekt zu
machen. Mit (laut Fupa) über 300 Zuschauern hatte die Mannschaft hierzu
den verdient würdigen Rahmen. Der Gegner aus Bardenberg hatte sieben der
letzten acht Spiele gewonnen und stand auf Platz 3 der Rückrunden-Tabelle.
Die Alemannia musste ohne Dominik Hock und René Lauffenberg auskommen.
Unsere Mannschaft begann schwungvoll. Gleich in der dritten Minute verfehlte
Justin Witt nach Fehler des gegnerischen Torwarts aus spitzem Winkel das Tor.
Zwei Minuten später kam Chris Sarfowaa über links durch und traf aus
spitzem Winkel das Außennetz. In der 17. Minute war Mark Osei-Wusu nach
Anspiel von Chris Sarfowaa schon am Torwart vorbei, zwei Abwehrspieler
verteidigten die Torlinie, und Mark traf den linken Außenpfosten. Auf
der Gegenseite wurde ein unnötiger Eckball verursacht. Dieser wurde von
links auf den Kopf des langen Dennis Steins geschlagen, und es stand 0:1.
Nach einer halben Stunde setzte Kani Taher einen Freistoß von der linken
Seite in die Mauer. Der Nachschuss von Patrick Stoll aus 17 Metern traf die
Unterkante der Latte und setzte kurz vor der Linie auf, im Nachsetzen
köpfte Justin Witt Torwart Mehler-Zenelaj den Ball in die Arme. Dieser
lief zum Abschlag zur Sechzehnerlinie und trat dabei nach Ansicht des
Schiedsrichters über. Es gab Freistoß wegen Handspiel, den Kani
Taher rechts unter die Latte zirkelte, und diesmal setzte der Ball knapp
hinter die Linie auf - 1:1. Fünf Minuten später kamen die Gäste
im Anschluss an einen Aachener Ballverlust aus 18 Metern zum Schuss, Angelo
Linde lenkte den Ball zur Ecke. Eine Minute vor der Pause wurde Mark Osei-Wusu
auf der rechten Seite von Chris Sarfowaa angespielt, wollte quer legen, der
Ball wurde abgefälscht und vom Torwart zur Ecke gelenkt.
Es sollten noch ganz schwere 45 Minuten bis zum Aufstieg werden. Zwei Minuten
nach dem Wechsel brach Bardenberg über rechts durch und scheiterte aus
spitzem Winkel an Linde. In der 50. Minute schloss Jannis Geulen eine
Kombination der Gäste aus kurzer Distanz ab und setzte den Ball am kurzen
Pfosten vorbei. Im Gegenzug ging Chris Sarfowaa rechts außerhalb des
Strafraums am Torwart vorbei und legte in die Mitte auf Mark Osei-Wusu,
dessen Ballannahme nicht kontrolliert genug war. In der 59. Minute fiel das
umjubelte Tor, das letztlich den Aufstieg brachte. Kani Taher legte nach
halbrechts auf Julian Neuss, der flach in die linke Ecke abschloss. Torwart
Mehler-Zenelaj war noch am Ball, konnte das 2:1 aber nicht mehr verhindern.
Danach passierte eine Weile nichts mehr, nur das Bier an der Holzbude auf dem
Parkhausdeck ging zur Neige. In der 77. Minute wurde ein Schuss von Justin
Witt aus 15 Metern links am Tor vorbei abgefälscht. Die folgende Ecke von
Kani Taher köpfte Chris Sarfowaa aufs Tor, wo Louis Emunds auf der Linie
rettete. In der 82. Minute legte Kani Taher von links auf Chris Sarfowaa,
dessen Schussversuch abgeblockt wurde. Den Nachschuss setzte Justin Witt aus
zehn Metern wuchtig über die Latte. Nach den verpassten Chancen musste -
inklusive fünf Minuten Nachspielzeit - noch ordentlich gezittert werden.
Ein Freistoß von der linken Seite wurde über das Tor gek&oml;pft
(90+1.), dann lenkte Angelo Linde einen halbhohen 30m-Schuss von Dennis Steins
um den Pfosten (90+2.). Die anschließende Ecke wurde zum langen Pfosten
geschlagen, wo ein Gästespieler den Ball über das Tor köpfte.
Schließlich kam der erlösende Abpfiff.
Damit ist Alemannia II vier Jahre nach der Wiederanmeldung zum dritten Mal
aufgestiegen. Mit Yannik Wefers, Niels Schumacher und Maurice Thome wirkten
dabei in dieser Saison drei Spieler mit, die schon in der Kreisliga D dabei
waren. Die Mannschaft hatte sich nach einer Krise zu Beginn der
Rückrunde eindrucksvoll gefangen und die letzten acht Spiele bei 35:4
Toren gewonnen. Nie mehr neunte Liga!
