So, 30.10.16:
SV SW Nierfeld - ALEMANNIA II 4:0 (1:0)
Fromm - Post, Mezler, Esser (76. Spies), Bildstein - Weiler, Önal, Manteuffel, Jansen (84. Muto) - Schleicher, Hendem (70. Fröbus)
(Trainer: Züll)
Sprint - Kim, Funke, Kucharzik, Yildirim - Kapinga, Heinen, Boubaker (58. U. Arslan), Mobashery (68. Mercan) - Demirel, Odagaki
(Trainer: Sichone)

Zuschauer: 261 (ca. 15 aus Aachen)
Gelb: Esser, Schleicher - Demirel, Mobashery, U. Arslan
Gelb-Rot: Kim (57.; wiederholtes Foulspiel)

1:0 Weiler (19.)
2:0 Schleicher (61.; Foulelfmeter)
3:0 Hendem (65.)
4:0 Önal (66.)








Eine Woche nach der Niederlage in Straß ging es für Alemannia II zum Kellerduell in der Landesliga erneut in die Eifel, diesmal nach Nierfeld bei Gemünd.
Auf dem engen Kunstrasenplatz dominierte die Alemannia in der Anfangsphase deutlich, und man konnte nicht glauben, dass das Spiel deutlich verloren gehen könnte. Odagaki ließ nach fünf Minuten drei Gegner wie Slalomstangen stehen, konnte sich die Ecke aussuchen und schoss den Torwart an. Dann stand Mobashery nach Pass von Heinen an der linken Torauslinie frei, seine Hereingabe wurde zur Ecke abgewehrt. Diese prallte vor die Füße von Demirel, dessen abgefälschter Schuss vom rechten Innenpfosten zurück ins Feld sprang. Die erste Torszene auf der anderen Seite entsprang genauso dem Zufall, hatte aber einen anderen Ausgang. Ein Freistoß prallte zu Weiler, der den Ball gegen Sprints Hände und in Zeitlupe über die Linie stocherte. Die bis dahin unverdiente Führung gab den Gastgebern auftrieb. Hendem, Jansen und Önal hätten nach rund einer halben Stunde erhöhen können. Nun hatte auch Nierfeld Pech, als Manteuffels Aufsetzer vom rechten Pfosten zurück ins Feld prallte. Sprint hatte gegen Önal Glück, und bei einem Einsatz gegen Jansen blieb der Elfmeterpfiff aus. In den letzten Minuten vor der Pause fand die Alemannia auch in der Offensive wieder statt. Mobasherys Ecke fand den kleinen Odagaki, der links vorbei köpfte, und nach der nächsten Ecke köpfte zunächst Kucharzik einen Gegner an, dann schoss Demirel den Rücken eines Gegners an.
Kurz nach der Pause verpasste Mobashery den Moment des Querpasses und hob den Ball über die Latte. Schleicher verpasste das 2:0, bevor eine Gelb-Rote Karte gegen Kim und ein Elfmeter nach "Foul" an Jansen die Alemannia endgültig auf die Verliererstraße brachte. Für einige Minuten ging jede Ordnung verloren. Nach einem Freistoß sahen drei Aachener Hendem beim 3:0 zu, und nur eine Minute später verlor Kucharzik als letzter Mann den Ball - 4:0. Es passte ins Bild, dass Demirel zehn Minuten vor Schluss völlig frei aufs Tor zulief und nicht einmal das Ehrentor schoss. Auch ein möglicher Elfmeter blieb verwehrt.
Mit der Niederlage rutscht die Alemannia hinter Nierfeld auf den drittletzten Tabellenplatz.

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