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Grade - Körfer, Künzel, P. Hürtgen, Safi -
Zerzour (83. Stollenwerk), Jeynthakumar -
L. Hürtgen, Simmen, Rombach, Bonell
(Trainer: Krume) |
Tomlinson - Rashid (55. Schepp), Büyükellek,
Meyer (75. Zola) - Sasu, Lauffenberg,
Weißkirchen (55. Hallfeldt), Sarfowaa -
Voncken (55. Osei-Wusu) - Neuss, Witt
(Trainer: Sasa) |


Nach drei torlosen Spielen ging es mit der Hoffnung nach Richterich, sich beim
Tabellenletzten, der bisher 98 Gegentore kassiert hatte, neues Selbstvertrauen
herauszuschießen. Aber schon die Anreise gestaltete sich dank
abgerissener Horbacher Brücke und Palmsonntagsprozession schwierig. Und
auch unsere Mannschaft tat sich gegen den harmlosen Gegner schwer. Nach einer
Viertelstunde kam Justin Witt nach Anspiel von Julian Neuss von der linken
Seite zum Schsus; Torwart Grade holte den Ball aus dem linken Eck. Nach einer
halben Stunde köpfte René Laufefnberg nach Ecke von Neuss an den
rechten Pfosten. In der Schlussphase der ersten Hälfte schien die
Führung endlich überfällig. Nach gutem Pass von Lauffenberg
stand Samy Voncken völlig frei vor dem Torwart und schob den Ball links
am Tor vorbei. Dann brachte Neuss den Ball von der rechten Torauslinie nach
innen, wo Voncken der Ball kurz vor der Torlinie ans Standbein sprang.
Schließlich prallte ein Ball in Richtung linker Pfosten, wo Chris
Sarfowaa den Ball aus zwei Metern links vorbei beförderte.
Nach der Pause änderte sich das Bild - auch nach drei Wechseln - nur
wenig. Nach Flanke von rechts köpfte Witt den Ball parallel zur Torlinie,
Neuss schoss aus halbrechter Position rechts vorbei, und Gregor Meyers
Abschluss nach Doppelpass mit Neuss war zu kraftlos. In der 67. Minute lenkte
der Torwart einen 20m-Schuss von Simon Hallfeldt stark zur Ecke. Nach dieser
wurde Cliff Sasu zu Fall gebracht, und der folgende von Hallfeldt sicher
verwandelte Elfmeter brachte dann endlich das erste und einzige Tor. Neuss
(70.), Sarfowaa (70.), Neuss (72.) und Hallfeldt (73.) hätten jeweils
erhöhen können. Am Ende war man, auch nach einem Freistoß der
Gastgeber an der Strafraumkante kurz vor Schluss, froh, das Spiel wenigstens
gewonnen zu haben.
Überzeugend hatte man nicht gespielt. In den sechs Spielen der
Rückrunde wurden nur vier Tore erzielt, darunter ein Eigentor und ein
Elfmeter. Trotzdem hat man die Meisterschaft bei zwei Punkten Rückstand
auf Ritzerfeld (die mit 5:0 bei Verfolger Vaalserquartier gewannen) noch
selbst in der Hand.