Do, 21.08.03:
VfR Linden-Neusen - ALEMANNIA A 1:4 (1:2)
Vuran - Lehnen, Tümmler (46. Kasten), Manga - Balaban, Memic, Hacker, Etouké, Moosmayer - Donkor, Marotta
(Trainer: Emmerling)

Zuschauer: 150 (ca. 20 aus Aachen)
Gelb: Donkor
Marotta scheidet verletzt aus (76.)

0:1 Balaban (19.)
1:1 Zumbe (24.)
1:2 Memic (36.; Moosmayer)
1:3 Kasten (56.; Marotta)
1:4 Donkor (59.; Memic)



Nach Siegen gegen die SG Eschweiler, den Burtscheider FC und Rhenania Alsdorf trafen die Amateure der Alemannia im Halbfinale des Kreispokals auf den VfR Linden-Neusen. Da der Kreis Aachen zwei oder evtl. drei Vertreter für den Mittelrheinpokal stellt, wäre man mit einem Sieg bereits für den FVM-Pokal qualifiziert gewesen.
Die Alemannia begann hochüberlegen, aber der tapfer kämpfende A-Ligist hielt lange das 0:0. Yunus Balaban scheiterte mit einem Kopfball am Torwart und Frederic Donkor am Pfosten, dann schoss Piero Marotta aus kurzer Distanz einen Abwehrspieler auf der Torlinie an. Ein abgefälschter 25m-Schuss von Yunus Balaban war es schließlich, der nach knapp 20 Minuten die Führung brachte. Fünf Minuten später fiel der überraschende Ausgleich. Die einzige Sturmspitze der Gastgeber Bernd Zumbe (Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger für die Alemannia aktiv) war frei durchgebrochen, Stefan Tümmler versuchte zu retten und lenkte den Ball gegen den eigenen Pfosten. Der Stürmer reagierte allerdings schneller und brachte den Ball zum 1:1 über die Linie - das erste Gegentor der Alemannia in vier Spielen im Kreispokal. Joe Etouké und Ado Memic vergaben Chancen zum 1:2, bevor der Gastgeber um ein Haar in Führung gegangen wäre. Der Pfosten rettete für die Alemannia, und zwei Minuten später fiel auf der anderen Seite das Tor. Ado Memic nickte einen Eckball von Tom Moosmayer über die Linie. Auf der Gegenseite war es immer wieder Bernd Zumbe, der für Gefahr sorgte. Ansonsten hatte die Alemannia den Gegner aber relativ locker im Griff. Zweimal Frederic Donkor, Matthias Hacker und Michael Kasten hätten vor bzw. nach der Pause erhöhen können, dann erzielte schließlich Michael Kasten das 1:3. Frederic Donkor war freistehend am Torwart gescheitert, und Piero Marotta hatte im Nachsetzen zurück auf Kasten gelegt. Drei Minuten später besorgte Frederic Donkor nach Doppelpass mit Ado Memic das 1:4. Danach ließ es die Alemannia etwas ruhiger angehen, und als man das Spiel nach einer Verletzung von Piero Marotta zu zehnt beenden musste, ließ man die Angelegenheit nur noch austrudeln.
Damit ist die Mannschaft von Stefan Emmerling für den FVM-Pokal qualifiziert. Das Finale des Kreispokals findet am Samstag um 18 Uhr bei Grenzwacht Pannesheide statt, die das zweite Halbfinale mit 4:2 gegen den VfR Forst für sich entscheiden konnten.



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