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Schüller - Wertz, Obradovic (81. Schaffrath),
Elsner (56. Tasche), Gülpen - Rausch -
L. Röhrig (46. Zrhida), Hagen, Vonderbank,
Rothe (62. Robioneck) - Sekuli (84. Bouziani)
(Trainer: P. Röhrig) |
Linde - Rashid (58. Stoll), Ok, Meyer, Sasu - Lauffenberg,
Sarfowaa - Osei-Wusu (86. Zola), Büyükkelek,
Neuss (81. Weißkirchen) - Witt (86. Voncken)
(Trainer: Sasa) |



Bereits samstags ging es aus dem schönen Regensburg zurück, um am
Sonntagmorgen pünktlich im schönen Oidtweiler zu sein. Gegen die
dortige Concordia hatte die Alemannia im Hinspiel
ihre erste Niederlage kassiert.
Nach etwa zehn bis 15 Minuten drängte die Alemannia auf die Führung.
Justin Witt schoss aus 20 Metern über das Tor, Chris Sarfowaa aus
ähnlicher Position flach auf den Torwart, Witt traf einen Volleyschuss
nach Flanke von Mark Osei-Wusu nicht richtig, und eine 4:1-Situation wurde
nicht konsequent ausgespielt. Stattdessen kamen die Gastgeber mit ihrem ersten
gefährlichen Angriff zum 1:0. Hagen verwertete eine Flanke von links
volley ins linke Eck. Nach Schussversuch von Sekuli klärte Angelo Linde
gegen Rothe, der kurz vor der Torauslinie an den Ball gekommen war. Die
Alemannia kam nach 25 Minuten zum Ausgleich. René Lauffenberg kam an
zwei Gegenspielern vorbei und spielte steil auf Justin Witt, der zum 1:1
einschloss. Nach einer halben Stunde wurde ein Kopfballtor von Rothe wegen
Abseits zuückgepfiffen. Im Gegenzug überlief Sarfowaa links einen
Gegenspieler, kam aber nicht zum kontrollierten Abschluss. Wenig später
schoss Neuss aus halblinker Position mit der Pike über das Tor. Nach
dem Halbzeitpfiff kam es noch zu einem Gerangel zwischen Mert
Büyükkelek und dem Oidtweiler Elsner, der Schiedsrichter hatte zum
Glück für beide keine Tätlichkeiten gesehen.
In der zweiten Halbzeit konnte die Alemannia ihre spielerischen Vorteile
besser ausspielen. Nach langem Ball von Lauffenberg nahm Neuss den Ball mit
der Brust mit und lief zum 1:2 alleine auf das Tor zu, während die
Gastgeber vergeblich Abseits reklamierten. Auf der anderen Seite hatte
Vonderbank zu viel Platz und schoss flach links am Tor vorbei. Nach einer
knappen Stunde kam bei der Alemannia erstmals in der Rückrunde Patrick
Stoll ins Spiel. Eine Minute später schob Neuss eine Hereingabe von
Büyükkelek von rechts am langen Pfosten zum 1:3 ein. Nach langem
Ball von Büyükkelek schoss Witt unter Bedrängnis einen Heber
in die Arme des Torwarts. Neuss war schon am Torwart vorbei und scheiterte
aus spitzem Winkel. Nach Ecke von Lauffenberg und Kopfball von
Büyükkelek köpfte Yavuz Ok das 1:4. Nach Missverständnis
mit Linde verursachte Ok auf der anderen Seite einen Elfmeter; Linde holte den
flach getretennen Schuss von Vonderbank aus dem rechten Eck. Fünf
Minuten vor Schluss war Sarfowaa über halblinks frei durch, Torwart
Schüller hielt, und Cliff Sasu traf im Nachschuss zum 1:5-Endstand.
Auch Ritzerfeld und Vaalserquartier gewannen ihre Spiele, so dass sich an der
Ausgangslage nichts änderte, die Alemannia bleibt mit zwei Punkten
Rückstand auf die Spitze auf Platz 3.