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Dahmen - Nießen (90+7. Mironidis), Singh, Schemewski,
Rosemeyer (71. Janowski) - Khalil, Ostlender -
Catin (76. Fingerhuth), Osague, Kim (90+6. Marek) -
Fi. Raspe (90+4. Poschen)
(Trainer: Fr. Raspe) |
Hock - Rashid (87. Schepp), Ngono (86. Voncken), Meyer,
Wefers - Büyükkelek, Weißkirchen - Osei-Wusu (80. Zola),
Hallfeldt, Sarfowaa - Neuss
(Trainer: Sasa) |


Mit einer Rumpfelf trat Alemannia II beim Tabellenfünften Linden-Neusen
an. Justin Witt und Cliff Sasu fehlten gesperrt, Rene Lauffenberg hatte
kurzfristig absagen müssen, Oli Weitz fällt längerfristig aus,
und bei einigen weiteren weiß man als geneigter Zuschauer nicht einmal,
warum sie seit Wochen oder Monaten nicht da sind und ob man sie noch einmal
sieht. Dafür stand erstmals Dominik Hock (früher Raspo Brand) im
Tor. Unter den Umständen konnte die Alemannia bei dem Spiel nicht als
Favorit gelten. Der verbliebene Rest wirkte verunsichert, mutmaßlich
auch durch öffentliche Dikussionen über eine mögliche
Neuanmeldung in einer höheren Klasse.
Die auf vielen Positionen umgestellte Alemannia hatte in der ersten Halbzeit
immer wieder Probleme beim Spielaufbau, die Gastgeber wirkten in ihren
Aktionen gradliniger. Trotzdem gehörten die ersten gefährlichen
Szenen in der Anfangsphase der Alemannia. Julian Neuss spielte Chris Sarfowaa
auf der linken Seite an, der aus spitzem Winkel am Torwart scheiterte. Nach
Flanke von Sarfowaa von links bekam Simon Hallfeldt den Ball nicht unter
Kontrolle. Auf der Gegenseite setzte sich Osague über links durch und
schloss aus spitzem Winkel hart ab, Hock konnte parieren. Ostlender schoss
knapp links am Tor vorbei (28.), für die Alemannia schloss Sarfowaa mit
der Innenseite zu schwach ab (30.). Nießen ging rechts an Hock vorbei,
und in der Mitte rettete Yannik Wefers vor Raspe (32.), eine Minute
später hielt Hock nach einem Konter einen Flachschuss von Raspe. Nach
einem Aachener Ballverlust hatte Osague viel Platz und schoss knapp am linken
Winkel vorbei (35.), etwas später traf Kim das rechte
Außennetz (39.).
Kurz nach der Pause setzte sich Sarfowaa über links durch und verfehlte
das Tor aus spitzem Winkel. In der 50. Minute gingen die Gastgeber nicht ganz
unverdient durch einen Freistoß und Kopfball von Ostlender in
Führung. Catin verpasste rechts freistehend das zweite Tor (55.). Nach
einer Stunde bot sich Benedict Ngono nach einer Ecke im Gewühl die
Chance zum Ausgleich, er traf den Ball nicht voll. Hock beendete einen
Sololauf von Osague (73.). Im Gegenzug zog Sarfowaa von links nach innen und
schloss aus guter Schussposition hart aber zu zentral ab, Torwart Dahmen
konnte abwehren. Zehn Minuten vor Schluss leitete ein Fehler in der Aachener
Abwehr das zweite Tor ein, Osague traf von der linken Seite. Auch danach waren
noch Chancen da. Mert Büyükkelek schoss nach schönem Anspiel
von Samy Voncken links vorbei, und in der 90+7. Minute brachte Gregor Meyer
den Ball aus zwei Metern gegen sich hineinwerfende Abwehrspieler nicht
über die Linie.
Das wäre dann auch ohnehin zu spät gekommen. Die anderen
Mannschaften im oberen Tabellenbereich gewannen jeweils ihre Spiele, und die
Alemannia fiel durch die Niederlage auf Platz 2 zurück, einen Punkt
hinter Vaalserquartier II und punktgleich mit Ritzerfeld. Aber immerhin hatte
es Kuchen gegeben.