So, 15.03.26, 15:45 Uhr, Lindener Straße:
VfR Linden-Neusen - ALEMANNIA II 2:0 (0:0)
Dahmen - Nießen (90+7. Mironidis), Singh, Schemewski, Rosemeyer (71. Janowski) - Khalil, Ostlender - Catin (76. Fingerhuth), Osague, Kim (90+6. Marek) - Fi. Raspe (90+4. Poschen)
(Trainer: Fr. Raspe)
Hock - Rashid (87. Schepp), Ngono (86. Voncken), Meyer, Wefers - Büyükkelek, Weißkirchen - Osei-Wusu (80. Zola), Hallfeldt, Sarfowaa - Neuss
(Trainer: Sasa)

Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Schulte
Gelb: Khalil, Ostlender, Singh - Ngono

1:0 Ostlender (50.)
2:0 Osague (81.)




Mit einer Rumpfelf trat Alemannia II beim Tabellenfünften Linden-Neusen an. Justin Witt und Cliff Sasu fehlten gesperrt, Rene Lauffenberg hatte kurzfristig absagen müssen, Oli Weitz fällt längerfristig aus, und bei einigen weiteren weiß man als geneigter Zuschauer nicht einmal, warum sie seit Wochen oder Monaten nicht da sind und ob man sie noch einmal sieht. Dafür stand erstmals Dominik Hock (früher Raspo Brand) im Tor. Unter den Umständen konnte die Alemannia bei dem Spiel nicht als Favorit gelten. Der verbliebene Rest wirkte verunsichert, mutmaßlich auch durch öffentliche Dikussionen über eine mögliche Neuanmeldung in einer höheren Klasse.
Die auf vielen Positionen umgestellte Alemannia hatte in der ersten Halbzeit immer wieder Probleme beim Spielaufbau, die Gastgeber wirkten in ihren Aktionen gradliniger. Trotzdem gehörten die ersten gefährlichen Szenen in der Anfangsphase der Alemannia. Julian Neuss spielte Chris Sarfowaa auf der linken Seite an, der aus spitzem Winkel am Torwart scheiterte. Nach Flanke von Sarfowaa von links bekam Simon Hallfeldt den Ball nicht unter Kontrolle. Auf der Gegenseite setzte sich Osague über links durch und schloss aus spitzem Winkel hart ab, Hock konnte parieren. Ostlender schoss knapp links am Tor vorbei (28.), für die Alemannia schloss Sarfowaa mit der Innenseite zu schwach ab (30.). Nießen ging rechts an Hock vorbei, und in der Mitte rettete Yannik Wefers vor Raspe (32.), eine Minute später hielt Hock nach einem Konter einen Flachschuss von Raspe. Nach einem Aachener Ballverlust hatte Osague viel Platz und schoss knapp am linken Winkel vorbei (35.), etwas später traf Kim das rechte Außennetz (39.).
Kurz nach der Pause setzte sich Sarfowaa über links durch und verfehlte das Tor aus spitzem Winkel. In der 50. Minute gingen die Gastgeber nicht ganz unverdient durch einen Freistoß und Kopfball von Ostlender in Führung. Catin verpasste rechts freistehend das zweite Tor (55.). Nach einer Stunde bot sich Benedict Ngono nach einer Ecke im Gewühl die Chance zum Ausgleich, er traf den Ball nicht voll. Hock beendete einen Sololauf von Osague (73.). Im Gegenzug zog Sarfowaa von links nach innen und schloss aus guter Schussposition hart aber zu zentral ab, Torwart Dahmen konnte abwehren. Zehn Minuten vor Schluss leitete ein Fehler in der Aachener Abwehr das zweite Tor ein, Osague traf von der linken Seite. Auch danach waren noch Chancen da. Mert Büyükkelek schoss nach schönem Anspiel von Samy Voncken links vorbei, und in der 90+7. Minute brachte Gregor Meyer den Ball aus zwei Metern gegen sich hineinwerfende Abwehrspieler nicht über die Linie.
Das wäre dann auch ohnehin zu spät gekommen. Die anderen Mannschaften im oberen Tabellenbereich gewannen jeweils ihre Spiele, und die Alemannia fiel durch die Niederlage auf Platz 2 zurück, einen Punkt hinter Vaalserquartier II und punktgleich mit Ritzerfeld. Aber immerhin hatte es Kuchen gegeben.

Zurück