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Linde - Rashid (76. Schepp), Ok, Meyer, Sasu - Lauffenberg,
Sarfowaa (66. Aziz) - Osei-Wusu (79. Zola), Taher,
Neuss (71. Weißkirchen) - Witt (79. Hallfeldt)
(Trainer: Sasa) |
Häcker - Drießen, Hoyer, Eicker,
Müller Reyes (46. Kindel-Rafael) - Boffin,
Recberlik (59. Decker) - Abbas (46. Wienert), Butt,
Yücel (66. Pourghadiri) - Erdem (58. Recker)
(Trainer: Kaya) |



Nach einer Reihe schwächerer Auftritte und nur einem Elfmetertor aus den
letzten vier Spielen kam die Osterpause für Alemannia II ganz gelegen.
Einige Tage vor dem Spiel in Laurensberg verriet ein Zeitungsartikel, dass
vorerst keine neue Mannschaft gemeldet werden würde.
Passend dazu stand bei der jetzigen Mannschaft erstmals in der Rückrunde
Yavuz Ok auf dem Platz, ebenso wie erstmals seit Wochen Kani Taher. Die
Mannschaft hatte sich offenbar viel vorgenommen und kam gleich in den ersten
zwei Minuten zu verschiedenen gefährlichen Strafraumszenen. Dann kamen
erst einmal die Gäste mit einem Freistoß und einem Distanzschuss
gefährlich auf; Abbas zielte nach neun Minuten zu zentral auf Torwart
Angelo Linde. Nach 25 Minuten gelang die erlösende Fürhung. Julian
Neuss spielte mit einem gut getimeten Pass Kani Taher halblinks frei, der
den Ball zum 1:0 ins rechte Eck schob. Sechs Minuten später hielt
Chris Sarfowaa den Ball 18 Meter vor dem Tor hoch und traf volley zum 2:0 in
den linken Winkel. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte wehrte Torwart
Häcker einen Kopfball von Sarfowaa zur Ecke ab.
Nach der Pause setzte sich Erdem gegen Cliff Sasu durch, Angelo Linde hielt
seinen Schuss sicher. Wenig später leitete ein Pressschlag von Chris
Sarfowaa das dritte Tor ein. Während sich der Laurensberger Trainer noch
aufregte, legte Justin Witt den Ball nach halblinks auf Julian Neuss, der
alleine vor dem Tor die Nerven behielt und zum 3:0 traf. Mit der sicheren
Führung im Rücken lief es auch spielerisch deutlich besser. Justin
Witt lief einen Angriff über die rechte Seite, Kani Taher blieb zuerst
hängen und legte dann mit dem Absatz auf Chris Sarfowaa, der flach zum
4:0 traf. Nach Anspiel von Kani Taher traf Mark Osei-Wusu aus sehr spitzem
Winkel zum 5:0 ins lange Eck. Den Schlusspunkt brachte eine
Überzahlsituation. Kani Taher bediente Salim Aziz. Der Torwart hielt,
aber Ben Weißkirchen grätschte kurz vor der Torlinie in den Ball,
und der Torwart kam nach Ansicht des Schiedsrichters erst hinter der Linie
heran.
Alemannia II hat offenbar die Spielfreude wiedergefunden und bleibt mit dem
Sieg auf Platz 3, zwei Punkte hinter Tabellenführer Ritzerfeld.
