So, 08.03.26, 15 Uhr, "Alkmaar":
ALEMANNIA II - Sportfreunde Hörn 0:2 (0:1)
Linde - Rashid (56. Sasu), Lauffenberg, G. Meyer, Weißkirchen (61. Aziz) - Büyükkelek, Taher - Osei-Wusu (70. Zola), Neuss (74. Hallfeldt), Sarfowaa (81. Voncken) - Witt
(Trainer: Sasa)
Pranger - Rey, Schermann, Lochner, Kandziora - Stocker (81. Pasenacker), Kopp (54. Barthelme), Schulte, Mbingamanga (65. Oualitsen) - Strang (65. Buskamp), Becker (90+2. Görsch)
(Trainer: Tillmanns)

Zuschauer: 55
Schiedsrichter: J. Meyer (Vaalserquartier)
Gelb: Taher, Sarfowaa - Oualitsen, Görsch ? - 2 weitere Gelbe Karten für Hörn
Gelb-Rot: Witt (88.; Handspiel)
Rot: Sasu (90+3.; Tätlichkeit)

0:1 Kopp (8.)
0:2 Becker (89.; Handelfmeter)


Mit 41 Punkten aus 17 Spielen vor den zuletzt zweimal gestolperten Vaalserquartier II (38 Punkte / 16 Spiele) und Ritzerefld (35 Punkte / 17 Spiele) hatte die Alemannia vor dem Heimspiel gegen die Sportfreunde Hörn eine sehr gute Ausgangsposition. Die Gäste standen als Neunter in der Tabelle etwas unter Wert, das Hinspiel hatte die Alemannia erst in der Nachspielzeit durch den mittlerweile abgewanderten Tarik Fofana gewonnen. Mit Büyükkelek und Taher im zentralen Mittelfeld und Lauffenberg und Meyer in der Innenverteidigung schien man für das schwereSpiel gut aufgestellt zu sein.
Gleich in der 9. Minute kamen die Gäste (nicht zum einzigen Mal) über links zu einem gefährlichen Angriff, Gregor Meyer klärte nur kurz in die Füße von Kopp, der aus 12 Metern halbhoch zum 0:1 ins linke Eck traf. Die Alemannia spielte danach feldüberlegen und hatte in der ersten Halbzeit Chancen, das Spiel (und die Saison?) zum Guten zu wenden. Justin Witt schoss aus dem Gewühl über das Tor (13.), Julian Neuss versprang nach gutem Steilpass von Mert Büyükkelek der Ball (18.), Witt zog über links nach innen und traf aus spitzem Winkel den Außenpfosten (23.), der Torwart fing eine Hereingabe von Witt auf Neuss ab (30.), Kani Taher schoss aus halbrechter Positon abgefälscht über das Tor (35.), Witt legte von links quer, wo Chris Sarfowaa aus sieben Metern den linken Außenpfosten traf (37.), und Neuss verpasste eine Hereingabe von Sarfowaa (40.).
Nach der Pause lief dann weniger zusammen, Linde lenkte einen Schuss von Stocker aus dem Hintergrund gegen die Latte. Erst in der Schlussphase gab es wieder gefährliche Szenen von der Alemannia. Nach Anspiel von Taher schlenzte Neuss den Ball in Richtung rechtes Eck, Torwart Pranger wehrte zur Ecke ab. Dann spielte Taher halblinks Witt frei, dessen Schuss Pranger mit den Füßen abwehren konnte. Bei der Alemannia galt der Frust teils dem Schiedsrichter aus Vaalserquartier (an dem es nicht lag), und auch mit den eigenen Mitspielern war man sich oft nicht einig. Am Ende wurde es laut, und man schwächte sich noch für die kommenden Spiele. Witt wehrte einen Eckball unnötig mit der Hand ab, sah Gelb-Rot und verursachte den Elfmeter zum 0:2. Dann sah Cliff Sasu glatt Rot für eine vermeintliche Tätlichkeit. Dass die Alemannia in der Nachspielzeit selbst zu neunt mehr Spielanteile hatte, zeigte, was drin gewesen wäre. Vaalserquartier verlor ebenfalls, die dritt- und viertplatzierten Ritzerfeld und KBC II rückten dafür näher an die Spitze.


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