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Linde - Rashid (56. Sasu), Lauffenberg, G. Meyer,
Weißkirchen (61. Aziz) - Büyükkelek, Taher -
Osei-Wusu (70. Zola), Neuss (74. Hallfeldt),
Sarfowaa (81. Voncken) - Witt
(Trainer: Sasa) |
Pranger - Rey, Schermann, Lochner, Kandziora -
Stocker (81. Pasenacker), Kopp (54. Barthelme),
Schulte, Mbingamanga (65. Oualitsen) -
Strang (65. Buskamp), Becker (90+2. Görsch)
(Trainer: Tillmanns) |

Mit 41 Punkten aus 17 Spielen vor den zuletzt zweimal gestolperten
Vaalserquartier II (38 Punkte / 16 Spiele) und Ritzerefld (35 Punkte / 17
Spiele) hatte die Alemannia vor dem Heimspiel gegen die Sportfreunde
Hörn eine sehr gute Ausgangsposition. Die Gäste standen als Neunter
in der Tabelle etwas unter Wert, das Hinspiel
hatte die Alemannia erst in der Nachspielzeit durch den mittlerweile
abgewanderten Tarik Fofana gewonnen. Mit Büyükkelek und Taher im
zentralen Mittelfeld und Lauffenberg und Meyer in der Innenverteidigung
schien man für das schwereSpiel gut aufgestellt zu sein.
Gleich in der 9. Minute kamen die Gäste (nicht zum einzigen Mal)
über links zu einem gefährlichen Angriff, Gregor Meyer klärte
nur kurz in die Füße von Kopp, der aus 12 Metern halbhoch zum 0:1
ins linke Eck traf. Die Alemannia spielte danach feldüberlegen und hatte
in der ersten Halbzeit Chancen, das Spiel (und die Saison?) zum Guten zu
wenden. Justin Witt schoss aus dem Gewühl über das Tor (13.), Julian
Neuss versprang nach gutem Steilpass von Mert Büyükkelek der Ball
(18.), Witt zog über links nach innen und traf aus spitzem Winkel den
Außenpfosten (23.), der Torwart fing eine Hereingabe von Witt auf Neuss
ab (30.), Kani Taher schoss aus halbrechter Positon abgefälscht über
das Tor (35.), Witt legte von links quer, wo Chris Sarfowaa aus sieben Metern
den linken Außenpfosten traf (37.), und Neuss verpasste eine Hereingabe
von Sarfowaa (40.).
Nach der Pause lief dann weniger zusammen, Linde lenkte einen Schuss von
Stocker aus dem Hintergrund gegen die Latte. Erst in der Schlussphase gab es
wieder gefährliche Szenen von der Alemannia. Nach Anspiel von Taher
schlenzte Neuss den Ball in Richtung rechtes Eck, Torwart Pranger wehrte zur
Ecke ab. Dann spielte Taher halblinks Witt frei, dessen Schuss Pranger mit den
Füßen abwehren konnte. Bei der Alemannia galt der Frust teils dem
Schiedsrichter aus Vaalserquartier (an dem es nicht lag), und auch mit den
eigenen Mitspielern war man sich oft nicht einig. Am Ende wurde es laut, und
man schwächte sich noch für die kommenden Spiele. Witt wehrte einen
Eckball unnötig mit der Hand ab, sah Gelb-Rot und verursachte den
Elfmeter zum 0:2. Dann sah Cliff Sasu glatt Rot für eine vermeintliche
Tätlichkeit. Dass die Alemannia in der Nachspielzeit selbst zu neunt mehr
Spielanteile hatte, zeigte, was drin gewesen wäre. Vaalserquartier
verlor ebenfalls, die dritt- und viertplatzierten Ritzerfeld und KBC II
rückten dafür näher an die Spitze.
