Fr, 26.10.18, 19:30 Uhr, Grenzlandstadion:
Bor. Mönchengladbach II - ALEMANNIA 2:1 (1:0)
Olschowsky - Egbo, Mayer, Lieder, Pazurek - Kraus, Müsel (81. Steinkötter) - Cuisance, Richter, Bennetts (46. Feigenspan) - Makridis (61. Herzog)
(Thienel - Hanraths, Mustafic, Ferlings / van Lent)
Jakusch - Fiedler, Heinze, Hackenberg, Salata - Pütz (90. Temür) - Garnier, Bösing, Batarilo, Glowacz (83. Kaiser) - Imbongo
(Tigges - Redjeb, Stulin, Müller, Schmitt / Kilic)

Zuschauer: 1255 (ca. 1000 aus Aachen)
Schiedsrichter: Fuchs
Gelb: Mayer, Ferlings, Richter - Pütz, Salata, Hackenberg, Garnier

1:0 Cuisance (2.)
1:1 Bösing (50.)
2:1 Steinkötter (86.)


Um einen verregneten Herbstabend möglichst unerfreulich zu gestalten, schickte uns der WDFV am 15. Spieltag ins Rheydter Grenzlandstadion. Man wäre gerne woanders gewesen, und auch unsere Abwehr war in der Anfangsphase gedanklich noch woanders. Dem rechte Außenläufer, den Transfermarkt mit 7,5 Millionen Euro beziffert, reichte ein einfacher Haken und ein aus spitzem Winkel am überraschetn und reaktionslosen Jakusch vorbei zum 1:0. Im Gegenzug blieb bei einem Einsteigen gegen Batarilo der Elfmeterpfiff aus. Mit fortschreitender Spieldauer wurde die Alemannia immer dominanter. Garnier und Batarilo schossen über das Tor, und Bösings Schuss wurde neben die falsche Seite des Pfostens abgefälscht. Kurz vor der Pause köpfte Heinze nach einem Freistoß über das Tor.
In der 50. Minute gelang Bösing mit einem Volleyschuss aus 16 Metern der überfällige Ausgleich. Imbongos Schuss scheiterte an irgendeinem Abwehrbein. Wenig später lief Bösing alleine auf Torwart Olschowsky zu und verpasste die verdiente Führung. Der Torwart hielt auch Fiedlers Kopfball, und Garnier traf kurz darauf nur den Pfosten. Stattdessen erspielten sich die Gastgeber bei einem Konter eine Ecke, die auf den langen Pfosten geschlagen wurde, wo irgendwer völlig frei stand und zum 2:1-Endstand den Fuß hinhielt. Wesentlich überflüssiger kann man ein Spiel nicht verlieren, entsprechend groß war der Frust im Anschluss. Einige Gladbacher zeigten dann auf dem Weg in die Kabine auch eine deutlich bessere Laufleistung als in 90 Minuten vorher.


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