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Pseftis - da Silva Kiala, Yarbrough (58. Ademi), Bagkalianis -
Nadjombe, Gaudino (66. Castelle), Wiebe, Oehmichen - Gindorf,
Loune (84. Torsiello) - Schroers (84. Sillah)
(Hendriks - Hanraths, Strujic, Winter, Bahn / Selimbegovic) |
Braune - Bitter, Fleckstein, Schlicke (46. Sussek) -
Jessen, Bulic (74. Casar), Viet, Coskun -
Krüger (60. Töpken), Kother (60. Symalla) -
Lobinger (60. Noß)
(Paris - Göckan, Becker, Meuer / Hirsch) |


Vier Spieltage vor Saisonende sorgte noch einmal Kracherspiel im Postkasten
für Aufsehen; die Alemannia (acht Spiele ohne Niederlage) traf auf
Aufsteiger Meiderich (Platz 4 und zuletzt zwei Siege). Angesichts ihrer
Aufstiegschancen brachten die Gäste gut 6000 Fans mit in den um fast die
gesamte Nordtribüne erweiterten Gästeblock und zum Teil die
angrenzenden Blöcke. Diese erwiesen sich als gute Gäste; sie
zahlten Eintritt bei der Alemannia, machten nur wenig kaputt, verbrannten mit
ausgiebigen Pyroeinlagen das Geld des eigenen Vereins und ließen am Ende
noch die Punkte da. Mit 30894 Zuschauern war das Stadion bis auf
Pufferbereiche ausverkauft.
Die Gäste machten es der Alemannia merklich schwerer als die letzten
Gegner. Nach 25 Minuten setzte Kother den Ball nach Flanke von Jessen am
kurzen Pfosten vorbei. Gut fünf Minuten später gewann Gindorf in der
eigenen Hälfte den Ball, Gaudino spielte steil auf Nadjombe. Von dessem
Zweikampf prallte der Ball zu Schroers, der aus 18 Metern überragend ins
rechte Eck einschoss. Nur vier Minuten später spielte Schroers Loune an,
der sich den Ball mit einem starken Konktakt vorlegte und mit der Innenseite
flach ins rechte Eck abschloss.
Die Alemannia wurde im Laufe der zweiten Halbzeit passiver und kam schlechter
in die Zweikämpfe. Nach einer Stunde spielte Noß Sussek an, der
von links nach innen zog und aus zwölf Metern aufs kurze Eck abschloss;
Pseftis parierte ganz stark. Das Anschlusstor fiel nach 80 Minuten nach Ecke
von Coskun. Bagkalianis ging gegen Casar ins Kopfballduell und beförderte
den Ball ins eigene Netz (Casar wurde als Torschütze eingetragen). Die
Alemannia wirkte KO. Coskun flankte vom rechten Strafraumeck, der
eingewechselte Töpfken köpfte in Richtung linkes Eck. Der Ball
setzte noch auf und wurde von Pseftis an die Unterkante der Latte gelenkt.
Spätestens beim Nachschuss von Sussek aus zwei Metern Entfernung sah man
den Ball im Tor, aber Pseftis verhinderte es diesmal mit dem Körper.
Wenig später vertändelte Fleckstein den Ball, Gindorf hatte
über links freie Bahn. Bitter grätschte in den Querpass Richtung
Nadjombe und lenkte den Ball zum umjubelten 3:1-Endstand ins Netz.
Drei Spieltage vor Schluss steht die Alemannia auf Platz 7, sechs Punkte
hinter dem MSV, der als Vierter für den DFB-Pokal qualifiziert wäre.