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Petterson - Erlein (78. Strobl), Lühr, Lässig, Hör -
Llugiqi (62. Biazid), Dagdeviren (62. Micheler),
Duric - Zeitler, Labes (62. El-Jindaoui),
Hennrichs (86. Onos)
(Onohiol - Bähr, Donkor, Honajzer / Kleineheismann) |
Pseftis - da Silva Kiala (75. Meyer), Wegmann, Bagkalianis -
Nadjombe, Ademi, Scepanik - Loune (82. Wriedt),
Gaudino (75. Bahn) - Schroers (82. Elekwa),
Gindorf (90. Richter)
(Olschowsky - Wagner, Winter, Castelle / Selimbegovic) |


Bei Tabellenplatz 17 und kommenden schweren Spielen gegen 1860 und Essen stand
die Alemannia beim Spiel in Hoffenheim ordentlich unter Druck. Gespielt wurde
nicht im aus Alemannia-Sicht neuen großen Ground, sondern im
Dietmar-Hopp-Stadion, in dem die Alemannia 2008
einmal gegen die erste Mannschaft gespielt hatte. Der Weg auf den Berg zm
Stadion ist seitdem steiler geworden, oder man ist einfach älter, eins
von beiden. Bei der Alemannia stand erstmals Fotios Pseftis anstelle von Jan
Olschowsky im Tor.
Gleich nach fünf Minuten hatte Schroers über halbrechts freie Bahn,
wartete aber zu lange mit dem Abschluss und wurde am Ende abgeblockt. Pseftis
lenkte einen harten Schuss von Zeitler über das Tor. In der 37. Minute
verloren die Gastgeber den Ball gegen früh störender Alemannen.
Gindorf spielte auf Schroers, der tanzte im Stehen drei bis fünf Gegner
aus und traf mit links zum 0:1 in den rechten Winkel.
Nach der Pause leitete wieder ein früher Ballgewinn das zweite Tor ein.
Nadjombe brachte den Ball von rechts scharf in die Mitte, wo er hinter einer
Ultra-Fahne verschwand und offenbar im Tor gelandet war da alle jubelten. Das
2:0 hielt nur fünf Minuten. Hennrichs schoss den halb angelegten Arm von
Bagkalianis an, und es gab Handelfmeter, den Duric zum 1:2 verwandelte. Ein
seltenes Standard-Tor brachte das 3:1. Eine Ecke wurde kurz in die Mitte
abgewehrt, Gindorf legte sich den Ball mit der Brust vor und traf flach ins
linke Eck. Auch das war es noch nicht, im Anschluss an einen Freistoß
vollendete Zeitler eine Kopfballstafette zum 2:3. Wegmann war dabei ungeahndet
zu Boden geschubst worden. Dabei blieb es zum Glück, und die Alemannia
verbesserte sich auf Platz 15.


