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Opitz - Minz, Belkahia, Kolgeci - Sommer (90+4. Riedel),
Düker, Berger, Ilic - Boujellab - Posselt (82. Paldino),
Müller (69. Rexhepi)
(Busse - Schleef, Behrens, Friedrich, Oltrogge, Jaeschke / Ferchichi) |
Olschowsky - da Silva Kiala, Wiebe, Meyer - Nadjombe, Ademi,
Gaudino (82. Wriedt), Strujic - Bahn (67. Loune) -
Schroers (90+1. Castelle), Gindorf
(Hendriks - Wagner, Heister, Winter, Richter, Sulejmani / Selimbegovic) |


Im letzten Spiel der Hinrunde musste die Alemannia bei Aufsteiger TSV Havelse
antreten. Dieser darf die Heimspiele leider nicht in Havelse, sondern in
Hannover austragen. Dort wurde immerhin nicht im großen Stadion
gespielt, sondern im für Hannover II komplett umgebauten ehemaligen
Hindenburg- bzw. Eilenriedestadion. Hier hatte die Alemannia
1938 um die Deutsche Meisterschaft gespielt. Nun
wurde in den Innenraum des alten Stadions ein um 90 Grad gedrehtes neues
gesetzt. Wie schon beim Spiel bei Hannover II nahm eine überkandidelte
Polizistin vor dem Gästeeingang Wünsche nach schlechter Musik
entgegen.
Schlechten Fußball sollte dann auf matschigem und holprigem Boden auch
noch geben. Gleich in der Anfangsphase lief Schroers der Abwehr davon und
schoss etwas zu überhastet auf Torwart Opitz. Auf der anderen Seite
musste Olschowsky einen Abschluss von Boujellab um den Pfosten lenken. Ilic
schoss einen Freistoß knapp am linken Winkel vorbei. Die Alemannia hatte
zwar leichte Vorteile, kam aber zu selten zwingend vor das Tor. Stattdessen
traf Ilic im Anschluss an ein umstrittenes nicht gepfiffenes Abseits aus 25
Metern zum 1:0 in den rechten Winkel. Die Alemannia zeigte Moral, und bereits
im Gegenzug traf Wriedt nach Kopfballvorlage von Gindorf aus halblinker
Position zum 1:1 ins kurze Eck.
Mehr passierte bis auf wenig hilfreiche Pöbeleien gegen die Mannschaft
nicht mehr. Die Alemannia überwintert somit einen Punkt hinter Aue auf
einem Abstiegsplatz. Immerhin gab es bei der Abreise keine schlechte Musik
mehr.