So, 21.12.25, 13:30 Uhr, Eilenriedestadion, Hannover:
TSV Havelse - ALEMANNIA 1:1 (0:0)
Opitz - Minz, Belkahia, Kolgeci - Sommer (90+4. Riedel), Düker, Berger, Ilic - Boujellab - Posselt (82. Paldino), Müller (69. Rexhepi)
(Busse - Schleef, Behrens, Friedrich, Oltrogge, Jaeschke / Ferchichi)
Olschowsky - da Silva Kiala, Wiebe, Meyer - Nadjombe, Ademi, Gaudino (82. Wriedt), Strujic - Bahn (67. Loune) - Schroers (90+1. Castelle), Gindorf
(Hendriks - Wagner, Heister, Winter, Richter, Sulejmani / Selimbegovic)

Zuschauer: 2412 (ca. 1500 aus Aachen)
Schiedsrichter: Hilsberg (Mainz)
Gelb: Rexhepi - Gindorf, Meyer, Loune, Strujic, Selimbegovic

1:0 Ilic (86.)
1:1 Wriedt (87.; Gindorf)




Im letzten Spiel der Hinrunde musste die Alemannia bei Aufsteiger TSV Havelse antreten. Dieser darf die Heimspiele leider nicht in Havelse, sondern in Hannover austragen. Dort wurde immerhin nicht im großen Stadion gespielt, sondern im für Hannover II komplett umgebauten ehemaligen Hindenburg- bzw. Eilenriedestadion. Hier hatte die Alemannia 1938 um die Deutsche Meisterschaft gespielt. Nun wurde in den Innenraum des alten Stadions ein um 90 Grad gedrehtes neues gesetzt. Wie schon beim Spiel bei Hannover II nahm eine überkandidelte Polizistin vor dem Gästeeingang Wünsche nach schlechter Musik entgegen.
Schlechten Fußball sollte dann auf matschigem und holprigem Boden auch noch geben. Gleich in der Anfangsphase lief Schroers der Abwehr davon und schoss etwas zu überhastet auf Torwart Opitz. Auf der anderen Seite musste Olschowsky einen Abschluss von Boujellab um den Pfosten lenken. Ilic schoss einen Freistoß knapp am linken Winkel vorbei. Die Alemannia hatte zwar leichte Vorteile, kam aber zu selten zwingend vor das Tor. Stattdessen traf Ilic im Anschluss an ein umstrittenes nicht gepfiffenes Abseits aus 25 Metern zum 1:0 in den rechten Winkel. Die Alemannia zeigte Moral, und bereits im Gegenzug traf Wriedt nach Kopfballvorlage von Gindorf aus halblinker Position zum 1:1 ins kurze Eck.
Mehr passierte bis auf wenig hilfreiche Pöbeleien gegen die Mannschaft nicht mehr. Die Alemannia überwintert somit einen Punkt hinter Aue auf einem Abstiegsplatz. Immerhin gab es bei der Abreise keine schlechte Musik mehr.

Zurück