So, 17.09.17, 14 Uhr, neuer Tivoli:
ALEMANNIA - Fortuna Düsseldorf II 3:3 (1:0)
Depta - Winter, Heinze, Damaschek, Mohr - Pütz, Pluntke, Kühnel (85. Fiedler) - Yesilova, Torunarigha (80. Hammel), Fejzullahu (71. Bösing)
(Nettekoven - Azaouaghi, Nebi, J.S. Mickels / F. Kilic)
Schijns - Kinjo, Zündorf, Schneider, Lucoqui - Miyake, Bezerra Ehret, Naciri (67. Sezen) - Duman (84. Bonga) - Majic (43. Hashimoto), Froese
(Okoye - Kwadwo, Laws / Aksoy)

Zuschauer: 4600 (ca. 35 aus Düsseldorf)
Schiedsrichter: Steffens (Mechernich)
Gelb: Pluntke, Fejzullahu, Pütz, Yesilova - Bezerra Ehret

1:0 Torunarigha (37.; Kühnel)
2:0 Fejzulahu (58.; Torunarigha, Winter)
3:0 Torunarigha (66.)
3:1 Hashimoto (76.)
3:2 Froese (89.)
3:3 Pütz (90.; Eigentor)


Nach zuletzt vier sieglosen Spielen traf die Alemannia auf die gut in die Saison gestartete zweite Mannschaft von Fortuna Düsseldorf.
Eine halbe Stunde passierte wenig, dann gab Mohr die ersten beiden Warnschüsse für die Alemannia ab. Aus dem Nichts fiel nach 37 Minuten das 1:0. Torwart Schijns kam bei einem langen Ball 30 Meter aus seinem Tor raus und verpasste den Ball. Torunarigha reagierte abgeklärt, und es stand 1:0.
Keine Vierlstunde nach der Pause leitete wieder Torunarigha das zweite Tor ein. Winter legte von rechts quer, und Fejzullahu traf per Hacke zum 2:0. Acht Minuten später rutschte Torwart Schijns ein Abschlag vom Fuß. Torunarigha nahm den Ball an, umspielte Schijns und traf zum 3:0 - auch den muss man erstmal so machen.
Eine Viertelstunde vor dem Ende schien die Partie entschieden, dann traf Hashimoto trocken zum 3:1. Den Gästen gelang es nicht, größeren Druck aufzubauen, trotzdem traf Froese gegen nachlassende Aachener 120 Sekunden vor Schluss zum 3:2. Plötzlich brachen Nervosität und Hektik aus, die Mannschaft verlor den Kopf, und Heinze klärte einen harmlosen Ball zur Ecke. Diese landete nach Aachener Stellungsfehler am langen Pfosten bei Bonga, der den Ball nicht richtig traf, aber Glück hatte, dass Pütz im falschen Moment den Fuß hinhielt. Im Gegenzug sah es im Düsseldorfer Strafraum nach Handspiel aus, das aber nicht geahndet wurde.
Wieder verlor die Alemannia nach lange überlegenem Spiel zwei Punkte, diesmal noch um einiges ärgerlicher als in Verl. Es war das erste Mal seit 1956, dass die Alemannia einen Drei-Tore-Vorsprung aus der Hand gegeben hatte, auf eigenem Platz das erste Mal seit 1939.

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