Do, 15.01.04, Kadriye:
ALEMANNIA - VV Venlo 5:0 (3:0)
Memmersheim - Landgraf, M. Kniat, Bediako, Ewertz - Blank (61. Michalke), Mbwando, van der Luer, Bayock - Kim (46. Krontiris), Salou
(Trainer: Berger)
Begois - Verdellen (46. Beurskens), Leemans, Stock (46. van Putten), de Waard (46. Fleuren) - Timmermans (78. Joordens), van Bergen, Arts, Ammi - Jans, Jacobs

Zuschauer: 10 (5 aus Aachen)
Gelb: -

1:0 van der Luer (18.)
2:0 van der Luer (31.; Foulelfmeter; Bayock)
3:0 Ewertz (44.; Bayock)
4:0 Bayock (51.; Landgraf, van der Luer)
5:0 Krontiris (88.; Michalke)













Am Tag des Spiels gegen Venlo kam neben der Mannschaft des 1.FC Nürnberg auch der Dauerregen nach Belek, der zum Abend hin heftiger wurde. So fanden sich nur wenige Schaulustige bei Flutlicht und Tivoliwetter zur Neuauflage des letztjährigen Testspiels gegen Venlo im Umkleide-/Bar-Gebäude des Arcadia-Sportcomplexes ein. Während die Zuschauer immerhin noch den Schutz der Sonnenschirme auf der Sonnenterrasse genossen, musste die zweite Garnitur der Alemannia raus auf den Rasen, der im Verlauf der 87 Spielminuten mehr und mehr einem Meer glich.
Stefan Blank lief als einziger Stammspieler von Beginn auf, später wurden noch Emmanuel Krontirýs und Kai Michalke eingewechselt. Vorne stürmte neben Chucky Kim Neuzugang Bachirou Salou, der sich nach dem Motto "schwerer Mann auf schwerem Boden" recht schwertat, aber zumindest meistens Spielübersicht bewies. Im Abwehrzentrum machte der A-Jugendliche Michel Kniat seine Sache sehr ordentlich.
Venlo erwies sich als selbst für unsere Reserve zu schwach. Eric Stock schenkte Eric van der Luer mit einem misslungenen Rückpass das 1:0, und wieder van der Luer erhöhte nach Foul von Sjors Verdellen an Thierry Bayock per Elfmeter auf 2:0. Kurz vor dem Wechsel gelang Fabian Ewertz nach Pass von Bayock das 3:0. Zwischenzeitlich hatte sich Chucky Kim freistehend den Ball zu weit vorgelegt.
Nach der Pause brachte ein haltbarer 20m-Schuss von Thierry Bayock das 4:0. Mbwando scheiterte wenig später an Torwart Begois und der alleine durchgebrochene Krontiris an einer Pfütze. Allgemein kamen dank des Bodens immer weniger Bälle beim Mitspieler an. Symptomatisch die Szene, als ein Rückpass von Fabian Ewertz auf Dirk Memmersheim in einer Pfütze liegenblieb, der Schuss von Bas Jacobs, der den Ball erlaufen hatte, im Strafraum vor dem leeren Tor liegenblieb, und die wenigen Fans sich wünschten, sie wären im Bett liegengeblieben. Nachdem der Schreiber dieser Zeilen durch den Regen gewatet war, um die Anzeigetafel auf 4:0 umzustellen, hielt es Emmanuel Krontiris für witzig, noch Tor Nr. 5 nachzulegen.
Am Ende stellten sich die meisten Anwesenden die Sinnfrage - im Regen stehen kann man auch zu Hause. Immerhin nutzten einige Spieler aus dem zweiten Anzug die Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen - so z.B. auch der eigentlich schon abgeschriebene Thierry Bayock.

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