Sa, 09.07.05:
FSV Geilenk.-Hünshoven - ALEMANNIA 0:5 (0:2)
Tonnaer (46. Paul) - van Dijk, Kassi (46. King), Aley, Jaajoui, Kaninski (46. Sinkiewicz) - Lochen (46. Batur), Theuer (74. Badidila), Türkmen (66. Zipwassa), Kristl - Beyel
(Trainer: Sieberichs)
Nicht - Rauw, Stehle (46. Plaßhenrich), Sichone (59. Casper), Noll (85. Gomez) - Pinto (62. Scharping), Heidrich, Sukalo (62. Schlaudraff), Bruns (46. Koen) - Rösler (62. Reghecampf), Meijer (46. Ebbers)
(Trainer: Hecking)

Zuschauer: 4500
Gelb: Kassi, Sinkiewicz - Sichone

0:1 Pinto (25.; Rösler)
0:2 Rösler (44.; Stehle)
0:3 Koen (54.; Sukalo, Pinto)
0:4 Scharping (73.; Foulelfmeter; Koen)
0:5 Ebbers (82.; Plaßhenrich)









(Fotos: Richard)







Nach dem Auftakt in Höhr-Grenzhausen trat die Alemannia beim FSV Geilenkirchen-Hünshoven erstmals in der näheren Umgebung an. Das lockte offiziell 4500 Zuschauer an, für wesentlich mehr wäre im Waldstadion auch kein Platz mehr gewesen. Hier zeigte sich der durch DFB- und UEFA-Pokal ausgelöste Boom in seinem ganzen Ausmaß; vor drei Jahren hatten die ersten drei Testspiele in Eynatten, Kellersberg und bei der Westwacht noch vor je 500 Besuchern stattgefunden. Bei 8 Euro Eintritt und Getränke-einkassierenden Ordnern am Eingang bedeutete der Andrang eine fette Einnahme für die Gastgeber.
Beim Verbandsligisten kamen mit Jörg Beyel (mittlerweile 35 Jahre alt), Marco Lochen, Mehmet Türkmen, Taofik Jaajoui und Thomas Sinkiewicz (mit Übergewicht und in ungewohnter Position auf der linken Abwehrseite) insgesamt fünf ehemalige Alemannen zum Einsatz.
Bei der Alemannia machte der in Höhr-Grenzhausen verletzt fehlende Sascha Rösler ebenso sein erstes Spiel wie in der zweiten Halbzeit Neueinkauf Marius Ebbers. Weiterhin nicht einsatzbereit waren Alexander Klitzpera und Stephan Straub. Daniel Gomez wurde erst kurz vor Schluss und Cristian Fiel und Willi Landgraf gar nicht eingewechselt. Unsere Elf spielte in der ersten Hälfte im 4-4-2-System mit den Spitzen Rösler und Meijer.
Die Alemannia wirkte im Anschluss an das Lauftrainingslager nicht ganz so frisch wie noch im ersten Spiel; dazu kam noch, dass die Gastgeber das Spiel sehr ernst nahmen und auch hart zur Sache gingen. So ließ das erste Tor nach einigen vergebenen Chancen bis zur 25. Minute auf sich warten; Sascha Rösler erkämpfte sich auf der rechten Seite das Leder und bediente Sergio Pinto mit einer Maßflanke. Den zweiten Treffer erzielte Rösler selbst trotz eifriger Umklammerung des bulligen FSV-Liberos van Dijk. Erwin Koen legte mit einem hart in die kurze Ecke getretenen Freistoß das dritte Tor nach. Eine Rangelei zwischen Moses Sichone und Jörg Beyel bildete den Höhepunkt einiger Hektik auf dem Feld; Sichone wurde daraufhin von Dieter Hecking vom Platz geholt, nachdem der Schiedsrichter noch Gnade hatte walten lassen. Jens Scharping per Elfmeter nach Foul an Erwin Koen sowie Marius Ebbers nach Traumpass von Reiner Plaßhenrich stellten den 5:0-Endstand für die bis auf Ebbers an diesem Tag eher abschlussschwachen Alemannen her.
Gleich morgen findet der nächste Test statt. Gegner um 18.30 Uhr in Berbourg ist der luxemburgische Erstligist CS Grevenmacher.



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