So, 07.12.25, 16:30 Uhr, Ostseestadion:
Hansa Rostock - ALEMANNIA 2:2 (1:1)
Uphoff - Mejdr (46. Neidhart), Pfanne, Carstens (46. Gürleyen), Bergh - Schuster - Dietze (76. Lebeau), Kinsombi (60. Krauß), Fatkic - Voglsammer (71. Holten), Naderi
(Hagemoser - Wallner, Dirkner, Hummel / Brinkmann)
Olschowsky - Wegmann (54. Meyer), Wiebe, da Silva Kiala - Nadjombe (90. Strujic), Bahn, Loune (65. Richter), Scepanik - Ademi - Schroers (90. Wriedt), Gindorf (90. Elekwa)
(Hendriks - Winter, Gaudino, Castelle / Selimbegovic)

Zuschauer: 24103 (ca. 780 aus Aachen)
Schiesdrichter: Bartnitzki (Erfurt)
Gelb: Carstens, Neidhart, Lebeau - Bahn, Schroers, Ljubicic (Torwart-Trainer), da Silva Kiala, Nadjombe, Scepanik
Rot: Wiebe (10.; Handspiel)

0:1 Loune (34.)
1:1 Fatkic (45+4.; Handelfmeter)
2:1 Gürleyen (90+5.)
2:2 Ademi (90+10.; Bahn, Scepanik)




Sehr zur Freude aller, die montags arbeiten mussten, ging es sonntags um 16:30 Uhr nach Rostock, wo einen das übliche dezente Polizeiaufgebot erwartete. Nach Anstoß ging der Spaß schnell weiter: Nach zehn Minuten bekam Wiebe in einer harmlosen Situation den Ball an den Rücken, und Schiedsrichter Bartnitzki zückte eine sehr originelle Rote Karte. In Unterzahl hielt sich die Alemannia prächtig und ging nach einer guten halben Stunde in Führung. Carstens spielte einen haarsträubenden Querpass in Richtung des eigenen Torwarts, Loune grätschte dazwischen und traf zum 0:1. Kurz vor der Pause lenkte Olschowsky erst einen Kopfballaufsetzer des freistehenden Kinsombi über die Latte und hielt auch den nächsten Kopfball von Voglsammer. Im Gegenzug wurde Schroers noch in der eigenen Hälfte steil geschickt und lief alleine auf Uphoff zu und schoss zu zentral auf diesen. Statt mit 0:2 ging es mit 1:1 in die Pause. Diesmal bekam da Silva Kiala knapp außerhalb des Strafraums den Ball an den Kopf: Elfmeter für Wuppertal.
In der zweiten Halbzeit geriet die Alemannia zeitweise ordentlich unter Druck. Dietze schoss nach einer Stunde freistehend über das Tor. Dann kam Holt am Elfmeterpunkt frei zum Schuss und zielte zu schwach und zentral auf Olschowsky. Auch Bartnitzki hatte kein Einsehen und verordnete acht Minuten Nachspielzeit. Man sah es kommen: Schuster flankte von links, Gürleyen streifte den Ball mit dem Kopf, und der Ball saß zum 2:1 im rechten Eck. Zur allgemeinen Überraschung war es das nicht: Elekwa behauptete im Mittelfeld irgendwie den Ball und spielte nach rechts auf Bahn. Dessen Flanke köpfte Scepanik in die Mitte, und Ademi hielt gekonnt die Fußspitze hin - was für ein Abschluss. Mit dem Punkt bleibt die Alemannia zwei Punkte über dem Strich.


Zurück