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Uphoff - Mejdr (46. Neidhart), Pfanne,
Carstens (46. Gürleyen), Bergh - Schuster -
Dietze (76. Lebeau), Kinsombi (60. Krauß), Fatkic -
Voglsammer (71. Holten), Naderi
(Hagemoser - Wallner, Dirkner, Hummel / Brinkmann) |
Olschowsky - Wegmann (54. Meyer), Wiebe, da Silva Kiala -
Nadjombe (90. Strujic), Bahn, Loune (65. Richter), Scepanik -
Ademi - Schroers (90. Wriedt), Gindorf (90. Elekwa)
(Hendriks - Winter, Gaudino, Castelle / Selimbegovic) |


Sehr zur Freude aller, die montags arbeiten mussten, ging es sonntags um
16:30 Uhr nach Rostock, wo einen das übliche dezente Polizeiaufgebot
erwartete. Nach Anstoß ging der Spaß schnell weiter: Nach zehn
Minuten bekam Wiebe in einer harmlosen Situation den Ball an den Rücken,
und Schiedsrichter Bartnitzki zückte eine sehr originelle Rote Karte. In
Unterzahl hielt sich die Alemannia prächtig und ging nach einer guten
halben Stunde in Führung. Carstens spielte einen haarsträubenden
Querpass in Richtung des eigenen Torwarts, Loune grätschte dazwischen und
traf zum 0:1. Kurz vor der Pause lenkte Olschowsky erst einen
Kopfballaufsetzer des freistehenden Kinsombi über die Latte und hielt
auch den nächsten Kopfball von Voglsammer. Im Gegenzug wurde Schroers
noch in der eigenen Hälfte steil geschickt und lief alleine auf Uphoff
zu und schoss zu zentral auf diesen. Statt mit 0:2 ging es mit 1:1 in die
Pause. Diesmal bekam da Silva Kiala knapp außerhalb des Strafraums den
Ball an den Kopf: Elfmeter für Wuppertal.
In der zweiten Halbzeit geriet die Alemannia zeitweise ordentlich unter Druck.
Dietze schoss nach einer Stunde freistehend über das Tor. Dann kam Holt
am Elfmeterpunkt frei zum Schuss und zielte zu schwach und zentral auf
Olschowsky. Auch Bartnitzki hatte kein Einsehen und verordnete acht Minuten
Nachspielzeit. Man sah es kommen: Schuster flankte von links, Gürleyen
streifte den Ball mit dem Kopf, und der Ball saß zum 2:1 im rechten Eck.
Zur allgemeinen Überraschung war es das nicht: Elekwa behauptete im
Mittelfeld irgendwie den Ball und spielte nach rechts auf Bahn. Dessen Flanke
köpfte Scepanik in die Mitte, und Ademi hielt gekonnt die
Fußspitze hin - was für ein Abschluss. Mit dem Punkt bleibt die
Alemannia zwei Punkte über dem Strich.
