Sa, 07.03.26, 14 Uhr, Erzgebirgsstadion:
Erzgebirge Aue - ALEMANNIA 1:3 (0:2)
Männel - Fallmann (76. Schmid), Malone, Uhlmann, Collins - Guttau (46. Günther-Schmidt), Simnica (81. Fabisch), Stefaniak (46. Clausen), Ehlers - Bär, Ocansey (46. Weinhauer)
(Uhlig - Zobel, Seiffert, Bornschein / Dabrowski)
Riemann - da Silva Kiala (60. Yarbrough), Wegmann, Bagkalianis - Nadjombe, Gaudino, Oehmichen, Wagner (88. Strujic) - Loune (69. Ademi), Gindorf (88. Castelle) - Schroers (88. Sillah)
(Pseftis - Bahn, Sulejmani, Elekwa / Selimbegovic)

Zuschauer: 8332 (ca. 800 aus Aachen)
Schiesdrichter: Exuzidis (Castrop-Rauxel)
Gelb: Collins, Ehlers - da Silva Kiala, Ademi

0:1 Gindorf (24.; Wagner, Schroers)
0:2 Gindorf (27.; da Silva Kiala, Loune)
1:2 Malone (47.)
1:3 Nadjombe (80.; Oehmichen, Ademi)




Mit elf Punkten Vorsprung auf den Siebzehnten aus Aue ging die Alemannia in den 28. Spieltag. In der 22. Minute wäre Aue nach Ballverlust von Oehmichen beinahe in Führung gegangen, Ocansey scheiterte aus elf Metern am hinausstürzenden Riemann. Nur wenig später ging die Alemannia mit einem schön herausgespielten Tor in Führung. Wagner ging links an einem Gegner vorbei und legte quer, Gindorf ließ durch, Schroers spielte steil, und Gindorf traf aus spitzem Winkel zum 0:1. Nur drei Minuten später traf Gindorf nach Ablage von Loune aus 18 Metern zum 0:2 den linken Winkel, sein 20. Saisontor.
Die Gastgeber kamen wie verwandelt aus der Pause. Nach gut einer Minute chipte Weinhauer eine kurz ausgeführte Ecke auf den Kopf von Malone, und es stand 1:2. In der Folge spielte nur noch Aue, für die Alemannia gab es kaum noch Entlastung. Weinhauer kam am Elfmeterpunkt frei zum Schuss, Riemann warf sich erfolgreich in den Ball. Mitte der zweiten Halbzeit ließ der Druck ein wenig nach, und die Alemannia fuhr gelegentliche Konter. Ein Solo von Gindorf auf engem Raum endete erst an den Füßen von Torwart Männel. Dann setzte sich Ademi im Gewühl im Strafraum durch und legte quer auf Nadjombe zum 1:3.
Damit schwinden die Zweifel am Klassenerhalt. Gleichzeitig hat man Aue noch einmal deutlich tiefer in die Scheiße gestoßen, und die Chance auf weitere Touren ins Erzgebirge und zum nahegelegenen tschechischen Pils schwindet.


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